Quentine

 

 

weibliche Form von 'Quentin' • abgeleitet von dem römischen Vornamen 'Quintus'

* 9. Februar 2017  I  Stutfohlen  I  Westfale  I  Palomino  I  ee AA CCr

 

 

 

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Zwei und drei Wochen alt

 

 

Bildergalerie

 

 

Abstammung

 

Foto rechts: © Guido Recki

Abstammung Qaside MD

 

Qaside MD ist der erste cremellofarbene Hengst mit einer Reitpferdekörung eines FN-Verbandes – dem ZfdP. Bereits als Fohlen sorgte er auf der Fohlenschau in Pretzie für Aufsehen, als er mit der Traumnote 10,0 für seine Bewegung als Sieger hervorging. Auf dem Klosterhof Medingen bedachten ihn alle drei Richtergruppen bei der Qualifikation für das Deutsche Fohlenchampionat (Lienen) mit einer 9,5 für seine Bewegung. Beim Fohlenchampionat in Neustadt/Dosse wurde er Reservesieger der dressurbetonten Hengstfohlen.

 

Die Vaterlinie:

Qaside MDs Vater Quasi Gold MD war Prämienhengst der Süddeutschen Körung in Neustadt/Dosse im November 2011. Seinen 30-Tage-Test in Neustadt/Dosse absolvierte er mit einer dressurbetonten Note von 8,03 und einem Dressurzuchtwert von 121 Punkten. Quasi Gold MD war 5-jährig in Dressurpferde-, Springpferde- und Geländepferdeprüfungen der Klasse L siegreich, Süddeutscher Champion der 5-jährigen Vielseitigkeitspferde sowie Finalist beim Bundeschampionat. Auch seine bisherige züchterische Bilanz kann sich sehen lassen: Mit seinem ersten Jahrgang war er punktgleich mit seinem Vater Quaterback auf dem 2. Platz der beim DSP eingesetzten Hengste, gemessen an der Bewertung der hervorgebrachten Fohlen (Prämien- und Championatsfohlen).

 

Quaterback, der wie Poetin I, Samba Hit I-IV und Belantis der berühmten Neustädter P-Familie entstammt, wurde Sieger seines 30-Tage-Tests (Gesamtnote 8,89; dressurbetonte Endnote 9,14; springbetonte Endnote 8,43). 2006 holte er sich den Titel des Bundeschampions der 3-jährigen Reitpferdehengste. Neben über 60 gekörten Söhnen kann der bis zur Klasse S ausgebildete Fuchshengst eine ganz Armada an sporterfolgreichen Nachkommen, Elitefohlen und Brilliantringstuten vorweisen. Verdient wurde Quaterback 2015 mit dem Titel "Elitehengst" dekoriert.

 

 

Quaterman war mehrfacher Teilnehmer des Bundeschampionates und bis zum Grand Prix in der Dressur erfolgreich. Mit einem Gesamtzuchtwert von 132 Punkten zählt er zur Spitze der deutschen Dressurvererber.

 

Quando-Quando war 1998 Sieger seiner HLP mit 140,86 Punkten und mehrfacher Teilnehmer bei den Bundeschampionaten in Warendorf und den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde (5. Platz bei den Sechsjährigen). 2004 folgten internationale Siege im Grand Prix sowie die Nominierung für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. 2006 avancierte Quando-Quando zum erfolgreichsten Oldenburger der Weltreiterspiele in Aachen und nahm 2008 mit seiner Eigentümerin Kristy Oatley an den Olympischen Spielen in Hong Kong teil.

 

Der in Frankreich gezogene Hengst Quattro B war nicht nur im Dressurviereck, sondern vor allem auch im internationalen Springsport bis auf Welt-Cup-Ebene erfolgreich. Zu seinen Nachkommen zählen Spitzensportler im internationalen Reitsportgeschehen, die in allen olympischen Disziplinen punkten konnten. Weiterhin hinterließ er rund 15 gekörte Söhne.

 

 

Der Stutenstamm:

Qasides Mutter, die Staatsprämienstute Heliosphäre MD, welche die erste eingetragene isabellfarbene Trakehnerstute seit über 70 Jahren ist, entstammt der hocherfolgreichen Stutendynastie der Halensee, Zweig der Harda (Familie der Harda T14N2). Aus diesem Stamm gehen viele sporterfolgreiche Pferde wie die Grand Prix Dressur erfolgreiche Stute Hera (von Garibaldi) sowie zahlreiche gekörte Hengste hervor.

 

Qasides Urgroßmutter, die Staatsprämienstute Hafla Go (von Pardon Go) aus der Zucht des Trakehner-Gestüts Gorlo, war Halbschwester zu Hamlet Go (von Turnus), der im polnischen Staatsgestüt Liski wirkte und Vollschwester zur Staatsprämienstute Hamamelis, Klassensiegerin der Landesschau Westfalen 2000, die drei gekörte Söhne hervorbrachte:

• den Moritzburger Landbeschäler und Prämienhengst Harlem Go (von Elitehengst Maizauber)

• den ehemals im Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger stationierte Halimey Go (von Askar AA), 2007 Reservesieger seiner Hengstleistungsprüfung und heute in den USA beheimatet

• den Fuchshengst Halley Go (von Bel Espace Go).

 

Hafla Go's Mutter, die Staatsprämienstute Hama (von Matador) war Vollschwester zur Elitestute Helena XIV, welche die beiden Vollbrüder Hohenstein I und Hohenstein II brachte – ersterer Starvererber und Elitehengst im Klosterhof Medingen und sportlich bis PSG/Inter I gefördert. Ihre Tochter Hanna VII (von Summertime) brachte den im Gestüt Haemelschenburg stationierten High Motion (von Saint Cyr) der 2014 Reservesieger der Trakehner Körung wurde.

 

Die Stute Halma (von Dampfross) - Mutter der Namensgeberin des Stammes Halensee – war eine Vollschwester des Hengstes Hyperion.

 

Weitere gekörte Hengste (Auszug):

Hartung (von Ilmengrund)

Harfner (von Poet xx)

Halali (von Gabriel)

Hymnar (von Turnus)

Hamelton (von Patron)

Hydros (von Impuls)

Hamilton (von Distelzar)

Haewelmann (von Hofrat)

Hopkins (von Hofrat)

Herzog von Nassau (von Distelzar)

Handryk (von Van Deyk)

Heuberger (von Imperio)

Humanus (von Maizauber)

Campari Pur (von Caprimond)

Heuriger (von Herzbube)

Holunder (von Polargeist)

Husar (von Herzbube)

Hyalit (von Herzbube)

Horizon (von Mahon)

 

 

 

 

Die Mutterlinie:

Der aus den USA importierte Vollblüter RFF The Alchemist xx (RFF King’s Ransom xx x Glitter Please xx • Bailjumper xx • Habitat xx), der auch der Vater unserer Alizée ist, vertritt die weltweit verzweigte Vollblutfamilie 4, aus der etliche in der Warmblutzucht erfolgreiche Vererber hervorgehen, wie Novum xx (Landbeschäler Celle), Plot Blue (Marcus Ehning), Ben Shirin xx und Sinus xx (Landbeschäler Warendorf), Romanoff J (PB Bayern, HLP-Sieger), Preußenprinz/T. (PB Westfalen, Körsieger) und Friedensfürst/T. (PB Hannover, Oldenburg).

 

Im Herbst 2011 trat RFF The Alchemist xx, der seinerzeit weltweit einzige gekörte und leistungsgeprüfte Vollblüter in der seltenen Farbe Cremello, unerwartet und viel zu früh von der züchterischen Bühne ab.

 

Foto links: © Roberto Ansorena

 

RFF King’s Ransom xx (Milkies Desire xx x Our Michael xx • Miles Standish xx • Dispose xx) trug den Championtitel für Hunter und Hunterzucht in den USA. Er konnte vordere Plätze der Shows in Devon und Upperville sowie ein Top Ten Finish bei der PHBA World Show verbuchen.

 

King’s Ransom führt über die Mutterlinie seines Vaters Milkies Desire xx das Blut des Prince John xx (vierfacher Championvererber Mutterstuten) und des War Admiral xx (1937 Rennpferd des Jahres und Triple Crown Winner), der die amerikanische Galopprennszene maßgeblich prägte. Dessen Vater Man o’ War xx war eines der erfolgreichsten Rennpferde der amerikanischen Vollblutzucht. Er gewann souverän 20 von 21 Rennen, einmal mit einem Vorsprung von 100 Längen. Auf der Liste der 100 besten amerikanischen Rennpferde des 20. Jahrhunderts, erstellt vom Blood Horse Magazine, wurde er an die Nummer 1 gesetzt.

 

 

Glitter Please xx (Jack Sprat xx x Valiance xx • Drawby xx • Catan xx) startete in den USA auf FEI Niveau bis Intermédiare I in der Dressur und war bis Grand Prix ausgebildet. Er stammte vom G2-Sieger Jack Sprat xx, dessen Vater ebenfalls Prince John xx war. Dessen Vater Princequillo xx (achtfacher Championvererber Mutterstuten) erwies sich als einer der besten Vererber in der Historie der amerikanischen Vollblutzucht und war Muttervater des legendären Secretariat xx, der von vielen Fachleuten als das beste Rennpferd aller Zeiten angesehen wird. Dieser gewann 1973 in einzigartiger Manier die Krone des US-Turfsports, die U.S. Triple Crown – das Kentucky Derby, die Preakness Stakes und die Belmont Stakes innerhalb eines Jahres.

 

Die weiterführende Abstammung kann bei Alizée nachgelesen werden, die ebenfalls von RFF The Alchemist abstammt.

 

 

Bildergalerie Qaside MD

 

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